🇬🇹 Guatemala Tipps & Kosten: Alles was du für deine Reise wissen musst
Du hast dich entschieden, in ein eher außergewöhnliches Land zu reisen – und es ist Guatemala geworden? Glückwunsch, denn damit wartet ein echtes Abenteuer auf dich! Guatemala ist wild &, bunt und voller Kontraste: von aktiven Vulkanen über geheimnisvolle Maya-Ruinen bis hin zu Märkten und dem tiefblauen Atitlán-See. Aber so aufregend eine Reise auch klingt – sie braucht ein bisschen Vorbereitung. Hier erfährst du alle Infos zu Sicherheit, Transport, Essen, Budget, Visum & mehr – perfekt für deine Guatemala Reiseplanung!
LÄNDER
🙋🏼♀️Jenny
2/23/202612 min read
Guatemala Tipps & Kosten: Alle Sehenswürdigkeiten und Highlights
Reise: Juni/Juli 2023
Blogpost veröffentlicht: Februar 2026
Guatemala – das Land der Vulkane, Maya-Stätten und bunten Märkte hat mich vom ersten Moment an begeistert. Ich war fünf Wochen dort unterwegs – und obwohl ich mein Handy geklaut wurde und dreimal Magen-Darm hatte, habe ich mich komplett verliebt und bin nach wie vor von Guatemala fasziniert: Die Landschaften, die Kultur, die Menschen. Ich persönlich kann jedem eine Reise dorthin empfehlen!
Guatemala Reisetipps findest du viele – aber dieser Blogpost basiert auf echten Erfahrungen. Ich habe das Land 2023 erlebt – mit allen Höhen und Tiefen. Und ich kann nur sagen: Guatemala ist definitiv eine Reise wert! Und jetzt erfährst du alle Tipps & Infos für deine eigene Reise!


🇬🇹 Was du über Guatemala wissen solltest:
Guatemala ist ein Land voller Gegensätze. Während du morgens noch durch koloniale Gassen in Antigua schlenderst, kannst du am Nachmittag schon auf einem aktiven Vulkan stehen oder auf einem Boot über den Atitlán-See fahren. Die Vielfalt an Landschaften ist einfach unglaublich – von tropischem Dschungel über die kühlen Hochlandregionen bis hin zu traumhaften Stränden.
Für Backpacker ist Guatemala ein wahres Paradies – vor allem, wenn du auf der Suche nach Authentizität bist. Zwar sind manche Regionen ziemlich touristisch, aber vieles fühlt sich noch echt und ursprünglich an. Besonders spannend: Die indigene Kultur ist im Alltag sehr präsent – über die Hälfte der Bevölkerung gehört zu Maya-Gruppen, viele tragen traditionelle Kleidung und sprechen noch heute indigene Sprachen.
FAKTEN ÜBER Guatemala:
Hauptstadt: Guatemala-Stadt (Ciudad de Guatemala)
Einwohnerzahl: ca. 18 Millionen
Währung: Guatemaltekischer Quetzal (GTQ)
Amtssprache: Spanisch (plus über 20 indigene Sprachen!)
Zeitzone: UTC -6 (kein Unterschied zwischen Sommer- und Winterzeit)
Größe: etwa 109.000 km² – also ungefähr so groß wie Bayern
Lage: In Zentralamerika, zwischen Mexiko im Norden und Westen, Belize im Nordosten, Honduras im Osten und El Salvador im Südosten. Im Süden grenzt das Land an den Pazifischen Ozean.
Religion: Die Bevölkerung ist überwiegend christlich – etwa 45 % katholisch und 40 % evangelikal. Vor allem in indigenen Regionen gibt es jedoch auch viele synkretistische Glaubensformen, die katholische Rituale mit alten Maya-Traditionen verbinden.
☀️ Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit für Guatemala hängt stark davon ab, welche Region du bereisen möchtest. Grundsätzlich gibt es zwei Jahreszeiten:
Trockenzeit (November bis April): Die beliebteste Reisezeit, denn: kaum Regen, viel Sonne, gute Sicht auf Vulkane – ideal für Wanderungen, Kultur und Erkundungstouren.
Regenzeit (Mai bis Oktober): Tägliche kurze Schauer (meist nachmittags oder abends), aber das Land ist schön grün und weniger touristisch. In dieser Zeit ist es oft günstiger zu reisen, aber manche Straßen können unpassierbar werden. Ich war im Juni dort und hatte an sich gutes Wetter, konnte viel unternehmen und nur hin und wieder hat es geregnet.
📚 Ein kurzer Blick in die Geschichte
Die Geschichte Guatemalas ist ebenso facettenreich wie seine Landschaft – und sie hat das Land geprägt wie kaum etwas anderes. Um Guatemala wirklich zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurück:
Die Zeit der Maya
Guatemala war einst das Herz der Maya-Zivilisation – eine der bedeutendsten Kulturen der Weltgeschichte. Zwischen 2000 v. Chr. und 900 n. Chr. entstanden hier beeindruckende Städte mit hochentwickelten Systemen in Astronomie, Mathematik, Architektur und Landwirtschaft. Orte wie Tikal, Yaxhá oder El Mirador sind nur einige der Überreste dieser mächtigen Hochkultur. Die Maya entwickelten eine präzise Kalenderrechnung, bauten monumentale Tempel und hatten komplexe politische Strukturen. Auch wenn viele Städte um das 10. Jahrhundert herum verlassen wurden, leben Maya-Traditionen bis heute fort – über die Hälfte der guatemaltekischen Bevölkerung hat indigene Wurzeln und hält Bräuche, Sprachen und Rituale lebendig.
Spanische Kolonialzeit
Im 16. Jahrhundert änderte sich alles. Die Spanier unter Pedro de Alvarado eroberten das Gebiet und unterwarfen die einheimischen Völker. Es folgten Jahrhunderte kolonialer Herrschaft, in denen die indigene Bevölkerung stark ausgebeutet wurde. Städte wie Antigua Guatemala entstanden – damals eine der wichtigsten Metropolen Mittelamerikas und heute UNESCO-Weltkulturerbe.
Die Kolonialzeit brachte nicht nur Religion und europäische Architektur, sondern auch tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen: Die Spaltung zwischen den spanischen Eliten und der indigenen Bevölkerung begann, ein Konflikt, der Guatemala bis heute prägt.
Unabhängigkeit & instabile Zeiten
1821 erklärte Guatemala gemeinsam mit anderen zentralamerikanischen Provinzen seine Unabhängigkeit von Spanien. Doch Stabilität brachte das nicht: Mal war das Land Teil der „Zentralamerikanischen Föderation“, mal eigenständig – politische Machtkämpfe bestimmten das 19. Jahrhundert. Besonders prägend war die Rolle der „United Fruit Company“ im 20. Jahrhundert. Der US-amerikanische Konzern kontrollierte riesige Teile der Landwirtschaft (vor allem Bananen) und hatte großen Einfluss auf Politik und Wirtschaft. Das brachte Guatemala den spöttischen Titel „Bananenrepublik“ ein.
Bürgerkrieg & Gewalt
Ein besonders dunkles Kapitel ist der Bürgerkrieg von 1960 bis 1996 – einer der längsten in Lateinamerika. Mehr als 200.000 Menschen kamen ums Leben, viele davon aus der indigenen Bevölkerung. Massaker, Vertreibungen und Gewalt hinterließen tiefe Wunden, die bis heute spürbar sind. Erst 1996 wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet.
Guatemala heute
Heute ist Guatemala eine junge Demokratie mit vielen Herausforderungen: Armut, Korruption, soziale Ungleichheit. Aber es gibt auch eine starke Zivilgesellschaft, eine wachsende Tourismusbranche und eine neue Generation, die das Land positiv verändern will.
Wenn du durch Guatemala reist, spürst du diese Geschichte fast überall: in den Ruinen der Maya, den kolonialen Straßen von Antigua, den politischen Graffitis in Guatemala-Stadt oder den Ritualen in den Hochlanddörfern. Für mich macht gerade diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart Guatemala so spannend – ein Land, das auf eine bewegte Geschichte zurückblickt und trotzdem voller Leben und Hoffnung steckt.
🛕 Religion in Guatemala
Religion spielt in Guatemala eine große Rolle – und sie ist so facettenreich wie das Land selbst. Offiziell ist der Katholizismus am weitesten verbreitet, aber in vielen indigenen Gemeinden wird er mit traditionellen Maya-Ritualen vermischt. Diese synkretistischen Religionen sind unglaublich spannend zu beobachten – zum Beispiel beim Besuch von Kirchen in Chichicastenango oder Santiago Atitlán.
In ländlichen Regionen wirst du häufig kleine Altäre, Räucherwerk und Opfergaben sehen – oft kombiniert mit christlicher Symbolik.
✈️ Anreise & Visum
Für Reisende aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist die Einreise nach Guatemala einfach:
Visum: Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage brauchst du kein Visum. Dein Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Flugverbindungen: Direktflüge gibt es nicht. Die meisten fliegen über Madrid, Mexiko-Stadt oder die USA nach Guatemala-Stadt (GUA).
Weiterreise: Guatemala ist Teil des sogenannten CA-4-Abkommens (mit El Salvador, Honduras und Nicaragua). Das heißt: Die 90 Tage gelten für alle vier Länder zusammen!
Weiterreiseticket: Für die Einreise nach Guatemala kann es sein, dass die Behörden den Nachweis eines Weiterreisetickets verlangen – also ein Ticket, das zeigt, dass du das Land wieder verlässt (z. B. Rückflug oder Weiterflug in ein anderes Land). Falls du ohne großen Plan reist und noch kein Weiterreiseticket hast, gibt es die Möglichkeit eines sogenannten Onward Tickets*. Das ist ein temporäres Ticket, das du zum Nachweis vorzeigen kannst.
Mehr dazu und wie du ein Onward Ticket unkompliziert bekommst, erfährst du in unserem Blogpost
„Onward Ticket – Einreise ohne Weiterreiseticket“ - einfach HIER klicken).
🙋🏼♀️ Wie bin ich nach Guatemala gereist?
Ich bin von Belize mit dem Bus weiter nach Guatemala eingereist. Mein erster Stop war Flores. Die Einreise war super unkompliziert :)
🤳 SIM-Karten
Mobiles Internet ist in Guatemala günstig und recht zuverlässig – zumindest in Städten und touristischen Regionen. Die zwei größten Anbieter sind:
Tigo (gute Netzabdeckung, besonders in Städten)
Claro (oft etwas günstiger, aber im Hochland schwächer)
Ich habe mir direkt am ersten Tag in Flores eine Claro SIM-Karte geholt. Kosten: ca. 9 €.
Wo du SIM-Karten kaufen kannst:
1. Direkt am Flughafen in Guatemala-Stadt
Nach der Ankunft am Flughafen International Airport gibt es kleine Stände oder Shops der Anbieter. Das ist die bequemste Option – allerdings manchmal etwas teurer als in der Stadt.
2. In offiziellen Shops der Anbieter
In Städten wie Antigua, Flores oder Guatemala-Stadt findest du offizielle Tigo- oder Claro-Stores in Einkaufszentren. Gerade wenn du länger in Guatemala reist oder planst, mehrere Länder in Mittelamerika zu besuchen, lohnt sich der Gang in einen offiziellen Shop, da du oft ein Kombi-Paket für weitere Länder (Honduras, El Salvador und Nicaragua) bekommen kannst.
3. In kleinen Kiosken („Tiendas“) oder Supermärkten
SIM-Karten bekommst du wirklich überall – in Mini-Läden, an Straßenständen oder in Supermärkten. Das ist oft etwas günstiger, aber nicht immer wird alles korrekt registriert oder aktiviert. Für kurze Aufenthalte reicht das meist trotzdem völlig aus.
🏦 Geld abheben in Guatemala
In Guatemala zahlst du mit Quetzales (GTQ). 1 € entspricht etwa 9 Quetzales (Stand Februar 2026). Es gibt Geldautomaten in jeder größeren Stadt – aber Achtung:
Maximalbetrag pro Abhebung liegt meist bei 2.000–3.000 GTQ (~250–350 €)
Gebühren zwischen 3–5 € pro Abhebung
Die roten BAC Credomatic Geldautomaten gelten teilweise als gebührenfrei
Wenn du eine Kreditkarte wie die Barclays Visa* hast, kannst du weltweit kostenlos Geld abheben – Fremdgebühren der lokalen Banken müssen leider immer bezahlt werden. Achte darauf, im Automaten-Menü immer die Option "ohne Umrechnung" oder "in lokaler Währung" zu wählen, um den besten Wechselkurs zu erhalten.
🚗 Transport vor Ort
Der Transport in Guatemala ist... sagen wir mal abenteuerlich 😄
Chicken Busse (alte US-Schulbusse)
Bunt bemalt, laut, extrem günstig – und meistens komplett voll.
Ich war in Guatemala tatsächlich die meiste Zeit mit Chicken Bussen unterwegs. Es ist billig, authentisch und du reist genau so, wie die Locals auch von A nach B kommen.
ABER: Es kann manchmal wirklich rasant werden. Wer einen nicht besonders reisefreundlichen Magen hat, sollte sich das ehrlich gesagt dreimal überlegen!
Auch das Diebstahl-Risiko ist leider hoch. Mir wurde auf einer längeren Busfahrt sogar mein Handy aus der Bauchtasche geklaut – und ich habe es nicht mal bemerkt. Das sagt eigentlich alles...
Danach habe ich sogar einen Artikel gelesen, dass Chicken-Bus-Fahrer in Guatemala zu den gefährlichsten Jobs der Welt zählen, weil das Risiko, überfallen und ausgeraubt zu werden, so hoch ist. Dazu kommt: Die Busse sind nicht alle regelmäßig gewartet, manche Fahrer liefern sich regelrechte Wettrennen – und wenn dann mal die Bremse nicht geht… möchte ich mir gar nicht vorstellen.
Damit möchte ich nicht sagen, dass du als Tourist auf keinen Fall mit Chicken Bussen fahren sollst – ganz im Gegenteil. Ich bin fast nur damit gefahren und finde, es gehört zur Erfahrung in Guatemala dazu. Trotzdem sollte man sich dem Risiko bewusst sein. Und ich verstehe total, wenn man lieber auf die sichere Variante umsteigt und ein Shuttle oder Taxi nimmt – gerade auf längeren Strecken oder wenn man mit Gepäck und Wertsachen unterwegs ist.
Shuttles für Touris
Komfortabler, planbarer, meist sicherer (und ehrlich gesagt einfach entspannter).
Buchst du easy über Hostels/Agenturen; häufig mit Abholung an der Unterkunft.
Kosten meist ca. 10–25 € pro Strecke (je nach Route).
Boote
Vor allem am Atitlán-See oft die beste (und schönste) Option.
Uber/Taxi
In großen Städten wie Guatemala-Stadt oder teils Antigua nutzbar.
Gerade in Guatemala-Stadt würde ich eher auf Uber setzen als auf irgendein random Taxi.
🏥 Medizinische Versorgung - Apotheken & Medikamente
In Guatemala-Stadt und touristischen Orten wie zum Beispiel Antigua ist die medizinische Versorgung (v. a. privat) meist gut, auf dem Land allerdings deutlich einfacher.
Apotheken („Farmacias“) gibt es überall – viele Medikamente bekommst du oft ohne Rezept und relativ unkompliziert.
Reisekrankenversicherung (inkl. Rücktransport) ist absolut empfehlenswert, da private Kliniken teuer werden können - unsere Empfehlung: Die Auslandskrankenversicherung vom ADAC*
Magen-Darm kommt leider häufig vor: kein Leitungswasser trinken (auch nicht zum Zähneputzen, je nach Region), vorsichtig bei Eiswürfeln/Streetfood, Elektrolyte + Durchfallmittel am besten dabei haben. Ich hatte während meiner Zeit in Guatemala leider 3x Magen-Darm, kann also bestätigen, dass es leider echt häufig vorkommt...
Eine kleine Reiseapotheke lohnt sich daher definitiv (Schmerzmittel, Desinfektion, Pflaster, Elektrolyte & Mittel gegen Übelkeit & Durchfall).
🔒 Sicherheit und Kriminalität
Guatemala hat den Ruf, kein klassisches „einfaches“ Reiseland zu sein – und tatsächlich ist die Kriminalitätsrate höher als in vielen europäischen Ländern. Trotzdem bedeutet das nicht automatisch, dass du als Tourist ständig in Gefahr bist. Die meisten Vorfälle betreffen Gelegenheitsdiebstähle wie Taschendiebstahl oder Handyklau – und genau da solltest du einfach besonders aufmerksam sein.
Ich selbst war fünf Wochen im Land unterwegs und habe mich größtenteils sicher gefühlt – vor allem in touristischen Orten wie Antigua, am Atitlán-See oder in Flores. Trotzdem ist mir direkt bei meiner ersten längeren Busfahrt mein Handy aus der Bauchtasche geklaut worden und ich habe es nicht einmal bemerkt. Das zeigt leider, wie professionell manche Diebe vorgehen. Wertsachen solltest du deshalb wirklich nah am Körper tragen und nicht sichtbar herumzeigen. Auch auffälliger Schmuck oder teure Technik ziehen unnötige Aufmerksamkeit auf sich.
Besonders vorsichtig solltest du in Guatemala-Stadt sein. Dort gibt es sichere Zonen, aber auch Viertel, die man meiden sollte – vor allem nachts. Generell würde ich nach Einbruch der Dunkelheit nicht alleine durch unbekannte Gegenden laufen. Tuk-Tuks, Uber oder organisierte Shuttles sind dann die bessere Wahl. Nachtfahrten mit öffentlichen Bussen würde ich persönlich auf jeden Fall vermeiden.
Auch der Transport spielt beim Thema Sicherheit eine Rolle. Chicken Busse gehören zwar zur authentischen Guatemala-Erfahrung (und ich bin fast nur damit gefahren), gelten aber als risikoreicher – sowohl was Diebstahl als auch mögliche Überfälle betrifft. Zudem sind die Busse nicht immer regelmäßig gewartet und manche Fahrer fahren sehr sportlich. Wer sich damit unwohl fühlt, sollte lieber auf Shuttles oder private Transfers setzen. Sie kosten etwas mehr, sind aber meist entspannter und sicherer.
Wichtig ist außerdem, Kopien deiner Dokumente digital und ausgedruckt dabei zu haben und eine gute Reiseversicherung abzuschließen. Mit gesundem Menschenverstand, Aufmerksamkeit und etwas Vorsicht ist Guatemala gut zu bereisen. Es ist kein Land für völlige Sorglosigkeit – aber auch keines, das man aus Angst meiden sollte. Wer bewusst reist und nicht leichtsinnig handelt, wird hier eine unglaublich intensive und beeindruckende Zeit erleben, versprochen! :)
🌮 Essen in Guatemala
Das Essen in Guatemala ist einfach, deftig und preislich absolut ok. Typische Gerichte sind:
Pupusas (ursprünglich aus El Salvador, aber auch hier beliebt)
Tamales (gedämpfte Maispäckchen mit Fleisch oder Gemüse)
Frijoles (Bohnenmus – gibt’s zu fast allem)
Tortillas – immer und überall
Pollo frito – frittiertes Hühnchen, sehr beliebt
Vegetarisch essen ist möglich, aber manchmal eine kleine Herausforderung. Ich hab oft einfach selbst gekocht – gerade in Hostels mit Küche.
💸 Kosten & Budget – Wie viel kostet eine Reise nach Guatemala?
Guatemala ist – verglichen mit vielen anderen Reisezielen in Mittelamerika – relativ günstig. Ich habe pro Tag im Schnitt etwa 35€ ausgegeben, also rund 1050 € im Monat – inklusive Unterkünfte, Essen, Transport und Touren.
Ein grober Überblick der Kosten:
Hostel: 8–18 €/Nacht
Essen: 3–7 € pro Mahlzeit (lokal), 10–15 € im Restaurant
Shuttletransporte: 10–25 €; Chicken-Busse: 1-2€
Eintritte/Touren: 5–30 €
1 Woche Sprachschule (mit Privatunterricht) inkl. Homestay bei einer Gastfamilie: ca 260€ pro Woche
Mit einem Budget von ca. 30–40 € pro Tag kommst du in Guatemala gut klar, kannst viel erleben und eine schöne, intensive Zeit im Land verbringen.
* Ich war im Juni/Juli 2025 in Guatemala, daher kann ich nur die Preise von vor 3 Jahren nennen - die heutigen Preise sind vermutlich (wie überall) etwas höher...
🤝🏼 Fazit
Guatemala ist kein Land für Komfortzonen – aber definitiv eines fürs Herz. Es fordert dich heraus, überrascht dich täglich und schenkt dir Momente, die du nie vergessen wirst. Die Vielfalt, die Menschen, die Kultur… Ich war 5 Wochen unterwegs – und hätte locker noch länger bleiben können.
Trotz aller kleinen (manchmal auch großen) Herausforderungen war es für mich eines der authentischsten und schönsten Reiseziele in Mittelamerika. Ich werde definitiv wiederkommen – und kann dir nur raten: Trau dich, entdecke Guatemala – und lass dich verzaubern - von dem Land, den Menschen und der Kultur :)
🌎 Du willst länger reisen als nur 3 Wochen, weißt aber nicht wie?!
Dann bist du nicht allein – mir ging es ganz genauso. Viele machen es so: Sie sparen ein paar Monate oder Jahre Geld, kündigen ihren Job, ziehen los – und wenn das Geld aufgebraucht ist, geht’s zurück nach Deutschland. Zurück in den alten Job, wieder sparen, wieder hoffen, irgendwann wieder losziehen zu können.
Ich wusste: So will ich das nicht. Ich wollte reisen und arbeiten – frei, ortsunabhängig, selbstbestimmt.
Heute lebe ich genau dieses Leben – wie ich dorthin gekommen bin, erzähle ich dir hier ausführlicher :)
Und weil ich genau weiß, wie überfordernd die ersten Schritte wirken können, habe ich mein Workbook für ortsunabhängiges Arbeiten erstellt. Es ist dein persönlicher Guide in ein freies Leben – vollgepackt mit meinen besten Tipps, Tools und Strategien, wie du dir als Virtuelle Assistentin oder digitaler Nomad dein eigenes Online-Business aufbauen kannst.






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