🇭🇰 Hongkong: Tipps & Kosten

Entdecke Hongkong: beste Reisezeit, Visum, Transport, Sehenswürdigkeiten, Kosten & Insider-Tipps. Dein kompletter Guide für 2025.

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🙋🏼‍♀️Jenny & 🙋🏼‍♂️Max

12/5/202512 min read

Reise: Dezember 2025
Blogpost veröffentlicht: Dezember 2025

In diesem Blogpost findest du alles, was du für deine Reise brauchst: die beste Reisezeit, Infos zu Visum & Anreise, SIM-Karten-Tipps, Transport, Highlights, Kosten – und viele persönliche Erfahrungen, die dir helfen sollen, Hongkong entspannt und gut vorbereitet zu entdecken.

Tauche ein in diese außergewöhnliche Stadt zwischen Tradition und Moderne 🌆✨

Hongkong Tipps & Kosten: Alle Sehenswürdigkeiten und Highlights

🇭🇰 Was du über Hongkong wissen solltest:

Hongkong ist offiziell eine Sonderverwaltungszone Chinas – was bedeutet, dass es eigene Regeln, ein eigenes Rechtssystem und sogar eigene Grenzen gibt. Auch wenn die Stadt dicht bevölkert ist und sehr geschäftig wirkt, fühlt es sich gleichzeitig sehr sicher an. Viele beschreiben Hongkong als „Asia light“, weil du dich auch als Erstbesucher:in schnell zurechtfindest: Englisch ist im Verhältnis zum Festland in China weit verbreitet, die Infrastruktur funktioniert hervorragend und selbst das Navigieren durch die riesigen Malls oder U-Bahn-Stationen ist einfacher, als es auf den ersten Blick wirkt.

FAKTEN ÜBER Hongkong:

  • Hauptgebiete: Hong Kong Island, Kowloon, die New Territories und über 200 vorgelagerte Inseln.

  • Währung: In Hongkong zahlst du mit dem Hongkong-Dollar (HKD).
    1€ entspricht etwa 9 HKD (Stand: Dezember 2025).

  • Lage: Hongkong liegt an der Südküste Chinas, direkt neben Shenzhen.

  • Sprache: Amtssprachen sind Chinesisch (Kantonesisch) und Englisch. Besonders im öffentlichen Verkehr, in Restaurants und Hotels kommst du mit Englisch gut zurecht.

  • Einwohnerzahl: Rund 7,5 Millionen Menschen leben auf relativ engem Raum – Hongkong gehört zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Welt.

  • Religion: Hongkong ist multireligiös: Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus spielen eine große Rolle, aber auch Christentum und andere Glaubensrichtungen sind verbreitet. Die kulturelle Mischung spiegelt sich in Tempeln, Festen und Traditionen wider.

  • Good to know: Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China (HKSAR) mit weitreichender Autonomie in vielen Bereichen – inklusive eigener Währung, eigener Gesetzgebung und eigener Einreisebestimmungen.

☀️ Beste Reisezeit für Hongkong

Hongkong ist ein Reiseziel, das du grundsätzlich das ganze Jahr über besuchen kannst – allerdings gibt es deutliche Unterschiede, je nachdem, wann du kommst. Die angenehmste Reisezeit liegt zwischen Oktober und Dezember. Dann ist das Wetter stabil, die Luft klar und die Temperaturen perfekt für Stadtspaziergänge, Aussichtspunkte und Ausflüge in die Natur. Für uns war das die ideale Zeit, weil es weder zu heiß noch zu feucht war und man auch abends noch draußen sitzen konnte.

Von Januar bis März kann Hongkong überraschend kühl werden – viele unterschätzen das. Temperaturen um die 12–16 Grad sind normal, und da viele Gebäude schlecht isoliert sind, kann es sich drinnen sogar kälter anfühlen als draußen. Trotzdem ist es eine gute Zeit, wenn du mildes Wetter magst und weniger Touristen unterwegs sind.

Die weniger empfehlenswerten Monate sind Mai bis September. Dann ist es drückend heiß, extrem feucht und es kann zu Taifunen kommen. Besonders Juli und August sind oft sehr regnerisch. Wenn du also nicht gerade Hitze liebst oder nur zu dieser Zeit reisen kannst, empfehlen wir eher die Übergangsmonate. Der Frühling (April) ist ebenfalls schön, aber teilweise schon sehr schwül.

Unser Fazit:

Wenn wir uns für eine Jahreszeit entscheiden müssten, wäre es eindeutig Herbst. Perfektes Licht, super Temperaturen und eine Stadt, die sich genau von ihrer besten Seite zeigt.

✈️ Anreise & Visum

Hongkong ist ein klassisches Drehkreuz in Asien – entsprechend einfach ist die Anreise. Der Hong Kong International Airport (HKG) gehört zu den modernsten Flughäfen der Welt und ist super übersichtlich, auch wenn er riesig wirkt. Viele Airlines fliegen direkt aus Europa, aber auch mit einem Zwischenstopp in Dubai, Doha, Abu Dhabi oder Singapur kommst du sehr bequem hin.

Mehr Tipps zum Thema günstige Flüge und Unterkünfte erfährst du hier: „Günstig reisen: Tipps wie du billige Flüge und Unterkünfte weltweit findest“ (- einfach HIER klicken). Dort haben wir viele praktische Tipps zusammengestellt, mit denen du bei deiner nächsten Reise richtig sparen kannst.


Für die meisten europäischen Reisenden ist die Einreise unkompliziert. Deutsche, Österreicher:innen und Schweizer:innen dürfen bis zu 90 Tage visafrei einreisen. Du bekommst bei der Ankunft lediglich einen „Landing Slip“ (ein Zettel auf dem steht, bis wann du im Land bleiben darfst), der als Ersatz für den Stempel im Pass dient. Bewahre ihn gut auf – du brauchst ihn bei der Ausreise wieder. Wichtig ist außerdem, dass dein Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig ist.

Was du außerdem brauchst, ist ein Weiterflug. Für Urlauber, die Hin- und Rückflug gebucht haben meist kein Problem. Für uns als Backpacker ohne großen Plan allerdings schon. Wir wissen nie wann und wohin wir als nächstes fliegen. Daher unser Tipp:
Beim Einchecken am Flughafen wirst du nach dem Ticket gefragt (oder schon beim Beantragen des Visas). Sag einfach, dass du entweder dein Visum vor Ort verlängern möchtest und deshalb kein Ausreiseticket hast - oft reicht das schon - oder du sagst, du fährst mir dem Bus, Fähre oder Zug in ein angrenzendes Land und das Ticket hierfür kannst du so weit im Voraus nicht buchen. Dann muss der Flughafenmitarbeiter meist kurz telefonieren und nachfragen, bevor er dir das Go gibt.
Wir als Deutsche haben es da mit unserem Reisepass definitiv sehr leicht, wofür wir absolut dankbar sein können!

Falls du einen Mitarbeiter hast, der dich trotzdem nicht durchlässt und auf ein Ticket besteht, hier noch ein Tipp - ein Onward Ticket* - eine echte Reservierung, die dann wieder storniert wird und dich nur 15 Dollar kostet. (Achtung: beim Buchen auf das richtige Datum achten, also innerhalb von deiner Ausreisezeit des Visums - Ich 🙋🏼‍♀️ habs tatsächlich einmal versemmelt und mein Onward Ticket für einen Monat zu spät gebucht) - UND erwähne am Schalter natürlich nicht, dass es ein Onward Ticket ist!

🤳 SIM-Karten

In Hongkong kannst du entweder eine physische SIM-Karte kaufen oder – noch einfacher – eine eSIM nutzen, was wir absolut empfehlen, weil es schnell, günstig und super unkompliziert ist.

Wenn du direkt vor Ort kaufen willst, findest du in der Ankunftshalle des Flughafens mehrere Shops. Beliebt sind Anbieter wie CSL, 3HK oder China Unicom. Typische Tourist-Pakete kosten zwischen 5 und 15 Euro für mehrere Gigabyte Daten – oft inklusive Hotspot-Funktion. Alternativ kannst du eine eSIM auch bequem vorher online kaufen.

Wir selbst haben unsere eSIM über Trip.com* gebucht – eine Kombi für Hongkong und China, da wir im Anschluss direkt weiter nach Mainland China gereist sind. Das war super praktisch, weil wir so keine zweite Karte organisieren mussten und nach der Einreise in China sofort wieder online waren. Die Aktivierung ging schnell und problemlos, und wir hatten durchgehend guten Empfang.

Gut zu wissen: Viele Unterkünfte und Cafés haben zwar WLAN, aber die Anmeldung erfolgt oft über Portale mit SMS-Verifizierung. Eine lokale Nummer oder aktive eSIM ist daher wirklich hilfreich. Außerdem brauchst du mobiles Internet für Navigation, MTR-Pläne, Restaurant-Reservierungen und Apps wie „Octopus“ oder „OpenRice“.

🏦 Geld abheben in Hongkong

Hongkong ist eine Stadt, in der du wirklich fast überall mit Kreditkarte oder in bar bezahlen kannst. Egal ob MRT-Tickets, Streetfood, Restaurants oder kleinere Shops – beides funktioniert eigentlich überall problemlos. Wir hatten uns vor der Reise direkt WeChat Pay und Alipay eingerichtet, weil diese Zahlungsmethoden in China essenziell sind. In Hongkong selbst hat das bei uns allerdings, aus ungeklärten Gründen, nicht funktioniert. Obwohl viele theoretisch mobile Payments anbieten, hat bei unseren Versuchen weder WeChat noch Alipay eine Zahlung angenommen.

Deshalb haben wir es am Ende ganz unkompliziert gemacht: Geld abheben und normal zahlen. Das funktioniert absolut zuverlässig und ist (je nach Bank) sogar kostenlos - zum Beispiel bei HSBC.

Wenn du eine Kreditkarte wie die Barclays Visa* (heißen mittlerweile easybank) hast, kannst du weltweit kostenlos Geld abheben – inklusive Rückerstattung von Fremdgebühren in manchen Fällen. Achte darauf, im Automaten-Menü immer die Option "ohne Umrechnung" oder "in lokaler Währung" zu wählen, um den besten Wechselkurs zu erhalten.

📱 Apps, die du brauchst

Hongkong ist technisch extrem fortschrittlich, aber gleichzeitig unkomplizierter als Mainland China, weil viele westliche Dienste – inklusive Google – problemlos funktionieren. Trotzdem gibt es ein paar Apps, die deinen Aufenthalt deutlich entspannter machen.

Für uns stand vor allem eines fest: Weil wir nach Hongkong weiter nach China gereist sind, haben wir bereits im Voraus WeChat und Alipay eingerichtet. Das ist für Mainland China absolut notwendig – in Hongkong selbst haben die Apps bei uns jedoch nicht funktioniert. Weder beim Scannen von QR-Codes noch beim Hinterlegen der Kreditkarte. Warum? Keine Ahnung. Es scheint bei Tourist:innen immer mal wieder vorzukommen. Für Hongkong selbst waren wir zum Glück nicht darauf angewiesen.

Was du stattdessen wirklich brauchst:

  • MTR Mobile – der offizielle Routenplaner für Hongkongs U-Bahn. Extrem zuverlässig und super übersichtlich.

  • Google Maps – funktioniert hier einwandfrei, egal ob für Wanderwege, Busse oder Restaurants.

  • Octopus App – wenn du eine digitale Octopus-Karte nutzen möchtest, kannst du sie hier aufladen und verwalten. Alternativ funktioniert auch die physische Karte hervorragend. Oder du bezahlst im Bus einfach bar. Achtung: Es gibt kein Wechselgeld!

  • Klook oder Trip.com – perfekt für Tickets, Ausflüge, Peak Tram, Fähren oder Aktivitäten.

🚝 Transport in Hongkong

Hongkong hat eines der effizientesten und zuverlässigsten Verkehrssysteme der Welt. Egal, ob du mitten im Trubel von Kowloon unterwegs bist, die Hong Kong Island erkundest oder zu den Outlying Islands willst – du kommst überall schnell und unkompliziert hin. Für uns war der Transport eine der größten Überraschungen, weil wirklich alles reibungslos funktioniert und man selbst sehr gut zurecht kommt, wenn man zuvor noch nie in Hongkong war.
Was uns aber noch mehr überrascht hat war, dass man super oft gefragt wird, ob man Hilfe braucht. Das haben so nicht erwartet, aber uns positiv überrascht.

Das Herzstück ist die MTR (Mass Transit Railway). Sie ist sauber, pünktlich, klimatisiert und bringt dich in wenigen Minuten quer durch die Stadt. Die Stationen sind gut ausgeschildert und du kannst einfach mit Karte, Handy oder deiner Octopus Card einchecken. Die Octopus-Karte ist ohnehin der heilige Gral in Hongkong: Du kannst sie für die MTR, Busse, Fähren, die Peak Tram und sogar in manchen Shops & Supermärkten nutzen. Es lohnt sich absolut, sie gleich am ersten Tag zu holen – entweder physisch oder digital in der App. Da wir nur einen Tag in Hongkong verbracht haben, haben wir allerdings alles bar bezahlt, was auch überall geht.

Neben der MTR sind auch Busse eine super Option, vor allem wenn du Aussicht genießen möchtest. Viele Strecken fahren über Brücken, entlang der Küste oder mitten durch Hochhausschluchten. Auch hier funktioniert die Octopus-Karte problemlos. Gleichzeitig ist das Bussystem extrem zuverlässig und deckt selbst abgelegenere Viertel oder Strände ab, die du mit der U-Bahn nicht erreichst.
Falls du bar zahlen möchtest, habe den Betrag passend zur Hand, es gibt nämlich kein Wechselgeld.

Ein besonderes Highlight ist die Star Ferry, die seit über 140 Jahren zwischen Hong Kong Island und Kowloon pendelt. Die Überfahrt dauert nur 5–8 Minuten, kostet fast nichts und bietet eine der schönsten Skyline-Aussichten der Stadt.

Wenn du spät abends unterwegs bist oder es besonders bequem magst, sind Taxis und Uber ebenfalls eine gute Wahl. Taxis sind relativ günstig für eine Großstadt dieser Größe und Uber funktioniert zuverlässig – allerdings weniger verbreitet als in anderen Metropolen. Generell gilt: Hongkong fühlt sich auch abends sehr sicher an, sodass du ohne Bedenken öffentliche Verkehrsmittel nutzen kannst.

🏙️ Sehenswürdigkeiten & Must-do's

Hongkong hat definitiv einiges zu bieten und es lohnt sich, hier ein paar Tage zu verbringen. Die Mischung aus Wolkenkratzern, traditionellen Vierteln, Natur und Meer ist einfach einmalig. Hier findest du die Highlights, die du auf keinen Fall verpassen solltest – inklusive ein paar Tipps, die wir besonders empfehlen können.


Victoria Peak – der berühmteste Aussichtspunkt der Stadt

Viele sagen, wenn du nicht am Victoria Peak warst, warst du nicht in Hongkong. Und ich muss definitiv zustimmen! Hongkong von oben zu sehen, lohnt sich sehr und jeder, der einmal hier ist, sollte den Victoria Peak fest einplanen. Dabei ist es egal ob am Tag oder am Abend. Wobei zum Sonnenuntergang vermutlich am besten ist, da du so die Aussicht einmal im hellen und einmal im dunkeln gesehen hast.
Der „Peak Trail“ bietet einen der spektakulären Ausblick: Wolkenkratzer, Victoria Harbour, Kowloon und die grünen Hügel ringsum.

Du kannst mit der historischen Peak Tram hochfahren oder einen der Wanderwege nehmen. Die Tram ist recht touristisch und kostet ca. 15€ für hin- und zurück. Wir sind einfach mit dem Minibus gefahren. Der Bus Nummer 1 fährt bis zum Start des Wanderwegs und kostet gerade mal ca 1,30€ pro Person pro Strecke. Hier fährt der Bus ab und hier kommt er an.

Märkte in Hongkong

Hongkong hat einige sehr authentischste Märkte zu bieten. Besonders sehenswert sind:

Monster Building 鰂魚涌五厦 – Hongkongs berühmtester Fotospot

Das sogenannte Monster Building in Quarry Bay ist einer der bekanntesten (und meistfotografierten) Orte Hongkongs. Es besteht aus fünf riesigen Wohnblöcken, die so eng und hoch gebaut sind, dass sie wie ein gewaltiges, labyrinthartiges Gebilde wirken. Viele kennen den Spot aus Filmen wie „Transformers“ oder von Instagram.

Aber denk bitte daran: Das Monster Building ist ein Wohnkomplex, kein Museum. Sei respektvoll, mach deine Fotos schnell und vermeide lautes Verhalten.


Wanderungen in Hongkong

Von der Stadt ins Grüne in wenigen Minuten – das ist Hongkong! Besonders beliebt ist der Dragon’s Back, ein traumhafte Wanderweg mit Blick auf Buchten und grüne Hügel.
Wenn du eine Wanderung suchst, die du so schnell nicht vergessen wirst, dann ist der Kowloon Peak Viewing Point (oft auch als Suicide Cliff bekannt) genau das Richtige. Die steilen Felswände und der Blick über die dicht bebaute Stadt sind absolut spektakulär und vielleicht einer der beeindruckendsten Panoramen ganz Hongkongs.
Generell gibt es wirklich viele Wanderungen, die du in Hongkong machen kannst.


Tsim Sha Tsui Promenade & Avenue of Stars

Diese Uferpromenade in Kowloon ist wirklich schon für einen Spaziergang mit Blick auf die Skyline Hongkongs. Hier findest du auch die „Avenue of Stars“ – Hongkongs Version des Walk of Fame – mit Statuen und Handabdrücken bekannter Filmschauspieler:innen. Ab 20 Uhr kannst du von hier aus die Symphony of Lights sehen, die berühmte Lichtshow über dem Hafen.

Man Mo Temple

Zwischen Hochhäusern versteckt liegt einer der ältesten und atmosphärischsten Tempel Hongkongs. Ein schöner Ort, um kurz dem Trubel zu entkommen und etwas über Hongkongs Traditionen und Religionen zu erfahren.


Islands um Hongkong herum

Was viele nicht erwarten: Hongkong besteht nicht nur aus Wolkenkratzern, sondern aus über 200 Inseln – und viele davon eignen sich perfekt, um für ein paar Stunden dem Großstadttrubel zu entfliehen. Die sogenannten Outlying Islandserreichst du ganz einfach mit der Fähre und schon nach kurzer Zeit bist du in einer völlig anderen Welt: ruhige Strände, kleine Fischerdörfer, entspannte Promenaden und Wanderwege, die sich durch grüne Hügel ziehen.


Und es gibt noch so viel mehr in Hongkong zu sehen! Das waren nur unsere Empfehlungen und ein paar Highlights :)

💸 Kosten & Budget

Hongkong hat den Ruf, eine teure Stadt zu sein und ja, in manchen Bereichen stimmt das absolut. Besonders bei Unterkünften können die Preise schnell in die Höhe schießen. Gleichzeitig gibt es aber viele Möglichkeiten, die Stadt relativ günstig zu erleben, vor allem was Transport und Essen angeht. Insgesamt fanden wir Hongkong preislich „okay“, aber definitiv teurer als das chinesische Festland.

Am deutlichsten spürt man die Preisunterschiede bei den Hotels. Uns ist extrem aufgefallen, dass die Zimmer am Wochenende teilweise doppelt so teuer waren wie unter der Woche. Wir haben im Reliance International Guest House* übernachtet – ein sehr zentral gelegenes Hotel, das ehrlich gesagt eher so lala war haha, aber dafür eines der günstigsten, die wir in ganz Hongkong gefunden haben. Unter der Woche haben wir 20 € pro Nacht bezahlt, am Wochenende dann plötzlich 45 € pro Nacht – für exakt das gleiche Zimmer. Wenn du also flexibel bist, lohnt es sich, Aufenthalte möglichst auf Wochentage zu legen oder zumindest die Wochenenden zu vermeiden. Und buche das Hotel auf jeden Fall frühzeitig.

Dafür waren die Transportkosten überraschend günstig. Bus und Bahn liegen meist zwischen 1 und 2 € pro Strecke, je nach Distanz. Die MTR ist schnell, zuverlässig und sauber und preislich wirklich fair für eine Stadt dieser Größe.

Beim Essen kommt es stark darauf an, wo du hingehst. Streetfood ist richtig günstig und liegt meist zwischen 2 und 4 €pro Portion – perfekt für Snacks, Nudelsuppen oder kleine Dim-Sum-Gerichte. In lokalen Restaurants zahlst du etwas mehr, aber immer noch faire preise. Vergleichst du es mit Mainland China, ist Hongkong allerdings deutlich teurer, aber dennoch weit entfernt von den extrem hohen Preisen anderer Weltstädte wie Singapur oder Tokio. In modernen Cafés oder westlichen Restaurants können die Kosten allerdings deutlich steigen – hier zahlst du schnell 12–18 € pro Hauptgericht.

Was wir insgesamt gelernt haben: Hongkong kann teuer sein, muss es aber nicht. Wenn du bei der Unterkunft flexibel bist und deinen Anspruch etwas herunterschraubst, viel lokal isst und den öffentlichen Verkehr nutzt, kommst du relativ günstig durch. Und das Beste: Viele der schönsten Erlebnisse – Aussichtspunkte, Märkte, Promenaden und Wanderwege kosten gar nichts.

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Ich wusste: So will ich das nicht. Ich wollte reisen und arbeiten – frei, ortsunabhängig, selbstbestimmt.

Heute lebe ich genau dieses Leben –
wie ich dorthin gekommen bin, erzähle ich dir hier ausführlicher :)

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